Home


    Home
logo

Aktuelles


Pneumokokken Schutzimpfung

Die unterschätzte Gefahr

Pneumokokken verursachen bei Säuglingen, Kleinkindern, älteren und immunschwachen Menschen schwere Erkrankungen. Eine Impfung ist der wirksamste und kostengünstigste Schutz gegen diese gefährliche Infektionskrankheit.

Pneumokokkeninfektionen treten vor allem im Säuglings- und Kleinkindesalter und später bei älteren Menschen gehäuft auf. Jugendliche und Erwachsene tragen nur bei Vorliegen einer chronischen Erkrankung ein erhöhtes Risiko. Dies sind Personen mit Immundefekten/Immunschwäche, Diabetes mellitus oder anderen Stoffwechselkrankheiten, Atemwegserkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder mit Lungenentzündung in der Anamnese. Auch Raucher haben ein wesentlich höheres Risiko einer Pneumokokkeninfektion. Bei Säuglingen und Kleinkindern verursachen Pneumokokken schwere invasive Erkrankungen wie Sepsis oder Meningitis, Lungenentzündung und häufig auch Mittelohrentzündung. Bei Erwachsenen kommt es durch Pneumokokkeninfektion häufig zu einer Lungenentzündung.

Sicher ab 60 Jahren

Prinzipiell ist die Pneumokokkenimpfung ganzjährig durchführbar. Idealerweise sollten alle über 60-Jährigen die Möglichkeit zur Influenza- und Pneumokokkenimpfung nutzen, denn häufig folgt einer Influenza eine Pneumokokkeninfektion, die gerade bei älteren Patienten rasch zum Tode führen kann. Influenza und Pneumokokkenerkrankungen sind die häufigsten durch Impfung vermeidbaren Todesursachen bei über 60-Jährigen. Zu beachten ist allerdings, dass der Influenzaschutz jährlich zu erneuern ist, die Wiederimpfung gegen Pneumokokken hingegen bei entsprechendem Risiko frühestens nach 5 Jahren durchgeführt werden sollte.


Betrifft: Pneumokokken- Wiederimpfung

9.000 Spitalsaufenthalte gehen in Österreich jährlich auf das Konto von Pneumokokken- Infektionen.
Besonders gefährdet sind alle Menschen über 65 Jahre, sowie chronisch Kranke.
Aus diesem Grund hat der Oberste Sanitätsrat bereits im März 1997 die Pneumokokken- Schutzimpfung in den Österreichischen Impfplan aufgenommen und empfiehlt.

  • alle Personen über 65 Jahre
  • Indikationserweiterung zum Schutz vor lebensbedrohlichen Infektionen auch bei Erwachsenen ab 50 Jahren
  • alle Personen über zwei Jahre mit
    • Herz-, Kreislauferkrankungen
    • Chron. Erkrankungen der Atemwege
    • Diabetes mellitus
    • Chron. Nierenerkrankungen
    • Alkoholismus und Leberzirrhose
    • Immunsuppressiven Zuständen
  • sowie bei Influenza - Epidemien

gegen Pneumokokken- Infektionen zu schützen.

Mit einer einmaligen Impfung wird dabei Schutz erzielt, der, je nach bestehender Grunderkrankung - unterschiedlich lange, immer aber mehrere Jahre anhält. (Einzelheiten hierzu entnehmen Sie bitte der entsprechenden Fachinformation).

Unrichtig und unzulässig ist daher die Verabreichung der Pneumokokken- Schutzimpfung in jährlichen Intervallen.
Dieses Vorgehen führt nicht zum Anstieg der Schutzraten, sondern lässt vielmehr die Nebenwirkungsrate ansteigen.
Wir fragen unsere Patienten vor der Impfung, ob sie nicht bereits im vergangenen Jahr mit „Pneumo 23" geimpft worden sind!

Die 13-valente Konjugat-Schutzimpfung ist nun auch für Erwachsene ab 50 Jahren zugelassen.Die 13 im Impfstoff enthaltenen Serotypen sind für den Großteil der invasiven Pneumokokke-Erkrankungen bei Erwachsenen ab 60 Jahren verantwortlich.


Wir wissen, wie man Sie vor dieser Gefahr schützen kann und informieren Sie gerne über die Möglichkeit der Pneumokokken-Schutzimpfung!

 


E-Card

Die E-Card ersetzt nur Ihren Krankenschein und ist bei jedem Arztbesuch mitzubringen!

Sie benötigen nach wie vor eine Überweisung, eine Krankmeldung oder Zuweisung.
Falls Ihnen Ihr behandelnder Arzt eine solche ausstellt, legen Sie diese bitte wie bisher bei der Ankunft in unserer Ordination vor.

Sollten Sie die E-Card einmal vergessen, müssen wir leider einen Einsatz von Euro 50,-- verlangen, den Sie bei Nachbringen der E-Card zum vereinbarten Zeitpunkt selbstverständlich zurückerstattet bekommen.



Wichtige Telefonnummern

Notarzt 144 Ärztefunkdienst 141

Weitere wichtige Telefonnummern

Informationen für ausländische Patienten



logo
bg bg